Monday, 23 Oct 2017

Kräuter und Natur

Mandala für Brennessel

FrauenmantelDie Benediktinermönche bauen in ihren Gärten mit ihren MitarbeiterInnen und HelferInnen – unter Nutzung der örtlichen und klimatischen Bedingungen und des wechselseitigen Einflusses der Kräuter untereinander – Heilpflanzen an. Der bewusste Umgang mit der Natur führt in ihren Klostergärten zu einer guten biologischen Entfaltung der Pflanzen.

In den Klostergärten nutzen sie die vier Urelemente Erde, Wasser, Feuer und Luft auf optimale Weise für den Kräuteranbau. Die Pflanzen nehmen die gut balancierten Kräfte der Urelemente in sich auf und geben sie als Heilmittel an die Menschen weiter.
Bei Interesse begleiten sie auch wissenschaftliche Arbeiten.

 

Die spirituelle Bedeutung der Klostergärten

Die Kräuterheilkunde ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der sogenannten „Klosterheilkunde“, die eine umfassende, ganzheitliche Behandlung von Leib und Seele will. Dennoch sind die Kräuter wichtig und hilfreich.

In den Klöstern wurden von jeher Heilkräuter angebaut und für die kranken Brüder und Schwestern, aber auch für die Menschen außerhalb des Klosters eingesetzt. In der Regel linderten die Heilkräuter zwar den Schmerz, die heilenden Veränderungen im Leben des Kranken waren damit aber noch nicht erreicht. Wenn eine körperliche oder seelische Störung eintrat und den Menschen krank machte, dann war dies im umfassenden Sinn eher ein Fall für die ganzheitliche Kloster-heilkunde, die weit über die Kräuterbehandlung hinausging.

Nicht nur ein Heilkraut macht den Menschen gesund, sondern die Rückkehr zu einem ausgewogenen Lebensrhythmus. Dazu gehört die Erkenntnis, dass man im Leben etwas ändern muss – die ausgebrochene Krankheit war lediglich ein Signal, das die Störung anzeigte und ein Heilkraut konnte Kraft geben für die umfassende Gesundung.

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